Hier finden Sie die Antworten zu den wichtigen Fragen rund um das Thema Webhosting und die Beschreibung eini­ger Fachbegriffe und Abkürzungen.

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Webspace

Was ist Webspace?

Webspace ist der Speicherplatz, der dem Webmaster zur Verwendung für eine Webseite zur Verfügung steht. Der Webspace ist ein eigenes Verzeichnis auf der Festplatte des Webservers. Dateien können z. B. über FTP auf den Webspace hochgeladen werden. Die Größe des Webspace ist durch die Dateisystem-Quota bestimmt.

Für die Verwendung von mehreren Domains oder Subdomains können im Webspace separate Unterverzeichnisse angelegt werden, die jeweils für eine oder mehrere Domains als „Startverzeichnis“ verwendet werden. Sie können das Startverzeichnis für jede Domain und Subdomain in unserem Kunden-Login unter „Domains“ selbst angeben.

Was ist ein MiB (KiB, GiB)?

Ein MiB (ausgesprochen „Mebibyte“) ist die korrekte Einheitsbezeichnung für das landläufig gemeinte Megabyte zu 1024 Kilobyte. Zur besseren Unterscheidung der Präfixe zu 1000 und 1024 wurden die Präfixe KiB („Kibibyte“), MiB („Mebibyte“), GiB („Gibibyte“) usw. entworfen. Um Verwechslungen zu vermeiden und mathematisch korrekt zu bleiben, verwenden wir (und immer mehr andere) diese Abkürzungen, wenn wir von Bytes sprechen.

Was ist FTP und SFTP?

Das File Transfer Protocol (FTP) wird verwendet, um Dateien auf einen anderen Rechner im Internet zu übertragen, z. B. um Dateien auf Ihren Webspace hochzuladen. Das FTP-Protokoll ist bereits in die Tage gekommen und wird zunehmend durch das sicherere und mächtigere SFTP-Protokoll ersetzt.

Das SSH File Transfer Protocol (SFTP) wird verwendet, um Dateien auf einen anderen Rechner im Internet zu übertragen. Obwohl es einen ähnlichen Namen wie FTP trägt, hat es damit nichts zu tun. SFTP basiert auf Secure Shell (SSH) und ist durchgehend verschlüsselt.

Sie können bei uns über FTP und SFTP auf Ihren Webspace zugreifen. Geeignete Programme sind auf der Tools-Seite zu finden.

Wie muss meine Startseite lauten?

Wenn Sie Ihre Domain oder ein Unterverzeichnis im Browser aufrufen, ohne den vollständigen Dateinamen einer Seite anzugeben, wird die Startseite für das jeweilige Verzeichnis geladen (sofern sie existiert). Insbesondere für die Startseite einer Domain ist das sehr empfehlenswert.

Folgende Dateinamen werden vom Webserver als Startseite eines Verzeichnisses erkannt (in dieser Reihenfolge):

Sie können diese Auswahl auch mit folgender .htaccess-Datei verändern, z. B.:

DirectoryIndex index.html index.php default.html default.php

Was ist Quota?

Jeder Benutzer darf auf einem Server nur eine bestimmte Datenmenge ablegen. Damit wird verhindert, dass Benutzer unkontrolliert die Festplatte vollschreiben. Diese zulässige Datenmenge wird Quota genannt. Es gibt auf diesem System eine Einschränkung für Webseiten, E-Mail-Postfächer und die Größe von Datenbanken.

Der verfügbare Speicherplatz ist von Ihrem gewählten Webhostingtarif und ggf. den Optionen abhängig.

Was sind UNIX-Dateirechte (Mode)?

Jede Datei besitzt Informationen zu den Zugriffsrechten. Es kann festgelegt werden, ob eine Datei vom Eigentümer (user/owner), der Eigentümergruppe (group) oder allen anderen Benutzern (others/world) gelesen (r, read), geschrieben (w, write) oder ausgeführt (x, execute) werden darf. Bei Verzeichnissen regelt das x-Bit die Zugangsberechtigung zum Verzeichnis. Die Berechtigungen werden dabei in der Regel von übergeordneten Verzeichnissen einschränkend vererbt. In eine „world-writable“ Datei kann z. B. nicht geschrieben werden, wenn es das Verzeichnis verbietet.

Das Setzen von Zugriffsrechten für alle Benutzer ermöglicht es anderen Kunden dennoch nicht, Dateien in Ihrem Webspace zu lesen – das verhindern weitere Einschränkungen im Dateisystem. Ihre Dateien müssen allerdings „world-readable“ sein (das ist die Vorgabe), damit der Webserver sie lesen und ausliefern kann.

Von besonderer Wichtigkeit ist in diesem Umfeld, dass CGI-Programme (z. B. Perl-Skripte im Verzeichnis /cgi-bin) das x-Bit gesetzt haben, also als ausführbar markiert sind. Dies muss ebenfalls für PHP-Programme gelten, die per Cron ausgeführt werden sollen.

Sie können die Berechtigung jeder Datei in Ihrem Webspace mit jedem FTP- oder SFTP-Programm oder z. B. PHP-Skripten einstellen.

Was ist PHP?

PHP ist eine Skriptsprache, die vor allem zur Generierung dynamischer Webseiten verwendet wird. Dynamische Webseiten können im Gegensatz zu statischen Webseiten bei jedem Aufruf den Inhalt ändern. Das ist z. B. für News-Systeme oder Gästebücher von Nutzen. Es ist mit PHP aber auch möglich, sehr komplexe Webanwendungen zu programmieren.

PHP ist bei uns ab dem Tarif .2 advanced verfügbar.

Was ist die CGI-Schnittstelle?

Das Common Gateway Interface (CGI) ist ein Standard, der eine Schnittstelle definiert, die es Programmen erlaubt, Webseiten dynamisch zu generieren. Diese Schnittstelle wird zum Beispiel häufig für Suchskripte benutzt. Oft sind Skripte, die auf CGI zurückgreifen, in Perl, Python oder PHP geschrieben.

Neben CGI gibt es den schnelleren FastCGI-Standard, mit dem auf unserem Webserver der PHP-Interpreter angebunden ist. Bei FastCGI wird nicht für jeden Seitenaufruf ein neuer Prozess gestartet, sondern ein Prozess kann viele Anfragen bearbeiten.

CGI-Programme sind bei uns ab dem Tarif .2 advanced verfügbar.

Was ist SSI?

Mit Server Side Includes (SSI) können Sie in statischen HTML-Dateien andere lokale Dateien einbinden, sodass der Webserver sie als ein einziges Dokument ausliefert. Das ermöglicht z. B. gemeinsame Kopf-, Fußzeilen oder Navigationselemente in einer eigenen Datei abzulegen, ohne dass dafür Skriptsprachen wie PHP benötigt werden.

SSI ist bei uns in jedem Tarif verfügbar.

Was sind Cron-Jobs?

Der Server-Dienst cron startet automatisch Programme zu wiederkehrenden Zeiten. So sind z. B. Wartungsaufgaben automatisierbar, die jede Nacht durchgeführt werden müssen. Sie können Ihre geplanten Aufgaben (Cron-Jobs) in Ihrem Kunden-Login verwalten.

Cron-Jobs sind bei uns ab dem Tarif .3 power verfügbar.

Welche Module sind im Apache-Webserver installiert?

Auf unserem Apache2-Webserver sind folgende Module installiert:

Falls Sie bestimmte Apache-Module benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem technischen Support in Verbindung.

Welche Erweiterungen sind für PHP verfügbar?

Folgende Erweiterungen sind verfügbar:

Sie können diese Angaben auch mit einem PHP-Skript mit der phpinfo-Funktion abrufen.

Falls Sie bestimmte PHP- oder Pear-Erweiterungen benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem technischen Support in Verbindung.

Wo kann ich Fehlermeldungen aus PHP-Programmen einsehen?

Fehlermeldungen, die aus PHP- oder CGI-Programmen oder der Apache-Konfiguration entstehen, werden im Fehlerprotokoll gespeichert. Diese Dateien befinden sich wie das Zugriffsprotokoll (access log) in Ihrem Webspace im Verzeichnis „logs“ und tragen den Namen „error-…“ mit dem entsprechenden Datum. Um diese Logs schnell und einfach zu lesen, können Sie in Ihrem Kunden-Login den Punkt Fehlerprotokoll auswählen. Dort werden die letzten Fehlermeldungen angezeigt. Anhand einer Markierung lässt sich gut erkennen, welche neuen Meldungen seit dem letzten Abruf dazugekommen sind.

In welchem Format werden die Zugriffs-Logs gespeichert?

Die Zugriffs-Logs des Apache-Webservers werden als normale Text-Dateien gespeichert, je ein Zugriff pro Zeile. Die Dateien werden tagesweise aufgeteilt, ältere Dateien werden tages- oder monatsweise komprimiert. Das Log-Format der einzelnen Zeilen ist folgendes:

LogFormat "%{%FT%T}t %a %u %v \"%r\" %>s %B %p %D %I %O \"%{Referer}i\" \"%{User-Agent}i\" \"%{Accept-Language}i\""

Im Detail enthält das Log damit folgende Spalten:

Diese Logdateien werden nach einigen Monaten automatisch gelöscht.

Gibt es eine Zugriffsstatistik meiner Webseiten?

Klassischerweise könnte man die Zugriffs-Logs nutzen, um statistische Auswertungen über die Seitenzugriffe zu erstellen. Allerdings sind im Netz heutzutage so viele Roboter unterwegs, die man mit diesen Mitteln nicht erkennen könnte und die die Statistik letztlich unbrauchbar machen würden. Das gleiche Problem trifft auch herkömmliche „Counter“, die durch Einbindung einer Zählgrafik funktionieren. Stattdessen haben sich Systeme etabliert, die in die Webseiten integriert werden und mit kombinierten Methoden wie JavaScript und Bildzugriffen arbeiten. Die bekanntesten Anbieter bzw. Lösungen in diesem Bereich sind sicherlich Google Analytics und Piwik.

Alternativ empfehlen wir für kleinere bis mittlere Websites die kompakte Web-Analytics-Anwendung tòmò, die direkt in der Website integriert wird, auf derselben Domain wie Ihre Webseiten arbeitet und daher die beste Erfassungsgenauigkeit erreichen kann.

Domains

Was ist eine URL?

Ein Uniform Resource Locator (URL) beschreibt den Ort im Internet, an dem sich eine Ressource (Webseite, FTP-Archiv oder Ähnliches) befindet. Der Begriff URL wird oft synonym für die Adresse einer Webseite gebraucht (Beispiel: http://dotforward.de/antworten). Die URL einer Webseite ist immer die Angabe in der Addresszeile der Browsers.

Was ist eine Domain?

Der Name Ihrer Internetpräsenz wird gemeinhin als Domain bezeichnet. Er besteht aus mehreren Teilen. Einer Landes- oder Zweckangabe wie z. B. .de, .com, .org und dem eigentlichen Namen z. B. ihr-name. Die Domain wäre dann ihr-name.de. Die Domain ist Ihr Eigentum, solange die Gebühren beim zuständigen NIC (Network Information Center) bezahlt werden.

Wir stellen Ihnen im Rahmen der Webhosting-Pakete eine gewisse Anzahl von Domains (je nach Paket) zur Verfügung. Wir übernehmen für Sie die Beantragung und technische Betreuung der Domains. Auch die anfallenden Gebühren werden von uns entrichtet. Sie müssen nur noch die Inhalte Ihrer Webseite auf unseren Server legen.

Was ist eine Subdomain?

Eine Subdomain dient u. a. der übersichtlichen Gliederung mehrerer unabhängiger Homepages auf einer Domain, z. B. „support.microsoft.com“.

Was ist eine IDN-Domain/Umlautdomain?

IDN-Domains, im deutschen Sprachraum trivial auch Umlautdomain genannt, sind Domainnamen, die nicht nur aus ASCII-Zeichen (Ziffern 0-9, Buchstaben a-z und Bindestrich) bestehen, sondern weitere Unicodezeichen wie z. B. Umlaute oder Zeichen anderer Schriftsysteme wie griechisch, japanisch usw. enthalten.

Ist eine Änderung eines beantragten Domainnamens möglich?

Eine Domain wird ausschließlich durch ihren Namen identifiziert. Ein anderer Name ist demnach eine andere Domain. Eine nachträgliche Änderung des Domainnamens ist nach der Registrierung deshalb leider nicht mehr möglich. Die einzige Möglichkeit besteht in der Kündigung der bisherigen Domain und der anschließenden Neubeantragung der neuen Domain, durch die allerdings weitere Kosten entstehen.

Wer ist der Eigentümer der Domains (Holder, Admin-C)?

Für vom Kunden beantragte Domains wird der Kunde selbst als Eigentümer (Holder) und administrativer Ansprechpartner (Admin-C) eingetragen. So ist die Mitnahme der Domains zu einem anderen Anbieter problemlos möglich.

Wie wird eine Domain übertragen? Was bedeutet KK?

Die Konnektivitätskoordination (KK) beschreibt, wie der Wechsel eines Domainnamens zu einem neuen Provider vollzogen werden muss. Der KK ist im Grunde genommen nur auf .de-Domains anwendbar, da dies eine spezielle Verfahrensweise der DENIC ist, jedoch wird in der Regel auch ein Registrarwechsel bei .com-, .net- und .org-Domains als „KK“ bezeichnet.

E-Mail

Wie groß ist ein E-Mail-Postfach? Wie groß darf eine einzelne E-Mail sein?

Die Größe eines E-Mail-Postfachs richtet sich nach Ihrem Webhosting-Tarif. Erreicht Ihr Postfach 80 % der zulässigen Größe, werden Sie automatisch darüber informiert. Ist die maximale Größe eines Postfachs überschritten, werden weitere eingehende E-Mails an dieses Postfach mit einem entsprechenden Hinweis an den Absender zurückgesendet. Die aktuelle Speicherplatznutzung können Sie mit einem IMAP-fähigen Mailprogramm oder in unserem Webmailer feststellen. Wenn ein Postfach voll ist, sind andere Postfächer davon nicht betroffen. Die Größe wird für jedes Postfach separat ermittelt.

Des Weiteren darf eine einzelne E-Mail maximal 50 MiB groß sein. Größere E-Mails (ein- und ausgehend) werden von unseren Servern ebenfalls mit einer entsprechenden Fehlermeldung abgelehnt. Allerdings setzen viele andere Mailserver dieses Limit ihrerseits bereits niedriger.

Tipp: Versenden Sie bitte keine E-Mails mit Anhängen, die größer als 10 MiB sind. Es ist sinnvoller große Dateien auf den Webspace hochzuladen und in der E-Mail nur einen Link darauf zu verschicken. Während der Übertragung per E-Mail steigt die Dateigröße wegen der verwendeten Base64-Kodierung um ein Drittel an. Mit dem Webmailer sollten generell keine großen E-Mails verschickt werden.

Was ist POP3?

Das Post Office Protocol (Version 3) (POP3) wird zum Abrufen von E-Mail-Nachrichten aus einem Postfach verwendet. Es bietet einen sehr einfachen Abruf von Nachrichten. Ordner und Serververwaltung werden nicht unterstützt.

Was ist IMAP?

Das Internet Message Access Protocol (IMAP) wird zum Abrufen und Verwalten von E-Mail-Nachrichten in einem Postfach verwendet. Im Gegensatz zu POP3 ist es dafür ausgelegt, dass die Nachrichten auf dem Server bleiben und nicht nach dem Download von diesem entfernt werden. Das ermöglicht es, auf einfache Weise von verschiedenen Rechnern aus auf die Nachrichten zuzugreifen. IMAP unterstützt dafür auch mehrere Unterordner, in die Nachrichten verschoben werden können, und speichert z. B. auf dem Server, welche Nachrichten markiert oder bereits gelesen wurden. Außerdem können die versendeten Nachrichten in einem speziellen Ordner auf dem Server („Gesendet“ oder „Sent“) gespeichert werden.

Unser Webmailer verwendet den IMAP-Zugang zum Mailserver. Dort können Sie alle Ordner und Nachrichtenmarkierungen verwenden.

Tipp: Wenn Sie mehrere E-Mail-Programme auf mehreren Rechnern oder gleichzeitig den Webmailer verwenden, sollten Sie das IMAP-Protokoll verwenden.

Was ist SMTP?

Das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) wird zum Versenden von E-Mail-Nachrichten verwendet. Es dient also der Übertragung von Nachrichten von Ihnen in Richtung Mailserver, also zum Empfänger.

Was ist Spam/Junk?

Spam ist die Bezeichnung für unerwünschte, massenweise versendete E-Mails. Sie sind meist kommerzieller Natur und deren Absender kann oft nur schwer oder gar nicht zurückverfolgt werden. Um Spam (auch UCE, Bulk oder Junk-Mail genannt) zu vermeiden, sollten Sie sehr vorsichtig mit Ihrer Mailadresse umgehen, und sie nur dort angeben, wo deren Verwendung glaubwürdig durch Datenschutzbestimmungen geregelt ist. Bei Nennung auf Webseiten, z. B. im öffentlichen Impressum, lässt sich das allerdings nur schwer sicherstellen, z. B. durch grafische Verschleierungsmethoden.

Wie funktioniert der Spam-Filter?

E-Mails werden im Internet zwischen Mail-Servern ausgetauscht. Auf der einen Seite gehen die E-Mails des Senders ein, diese werden dann zum Server des Empfängers weitergeleitet, auf dem der seine E-Mails dann abrufen kann. Jedes Mal, wenn ein anderer Mail-Server unserem eine Nachricht sendet, wird sie noch vor der Annahmebestätigung, also während der Verbindung, auf eine Spam-Wahrscheinlichkeit geprüft. Dabei werden anhand eines komplexen Regelwerks Punkte vergeben: je mehr, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei der Nachricht um Spam handelt. Bei einer Punktesumme von 5 ist die Wahrscheinlichkeit bereits hoch, über 15 Punkten sehr hoch. Höhere Werte als 50 werden nur selten erreicht. Besonders vertrauenserweckend erscheinende Nachrichten können auch einen negativen Punktestand erhalten.

Die Ergebnisse dieser Prüfung werden in der eingehenden Nachricht vermerkt, indem zwei neue Header (X-Spam-Score und X-Spam-Report) eingefügt werden. Der X-Spam-Score-Header enthält zusätzlich für jeden Punkt ein „+“-Zeichen, sodass Sie ganz einfach Filterregeln ab einer bestimmten Punktesumme erstellen können. (Enthält dieser Header „+++++++“, so hat die Mail 7 oder mehr Punkte; enthält er „++++“ nicht, hat sie weniger als 4 Punkte.) Da nicht alle Mail-Programme diese Header auswerten können (z. B. Outlook Express bzw. Windows Mail), wird ab 5 Punkten zusätzlich die Anzahl der Punkte an den Betreff der Nachricht angefügt. Sie können dann durch eine Filterregel den Betreff auf das Vorkommen von „*** Spam“ prüfen.

Einige Mail-Server fügen solche X-Spam-Header auch ausgehenden Nachrichten hinzu. Aber würden Sie einer Spam-Einschätzung des Absenders vertrauen? Wir auch nicht. Deshalb werden viele solcher Header bei uns in eingehenden Nachrichten entfernt, sofern Sie den Spam-Filter aktiviert haben. Die o. g. Header (X-Spam-Score und X-Spam-Report) stammen dann zuverlässig von unserer Bewertung. Zusätzlich schafft der Hinweis „X-Spam-dotforward-Info: (...)“ weitere Klarheit über den Ursprung der Bewertung.

Sie können in Ihrem Kunden-Login für jede E-Mail-Adresse (Postfach und Weiterleitung) separat einstellen, ab wie vielen Punkten die Annahme der E-Mail automatisch verweigert werden soll. Sie werden diese Mail dann gar nicht erst in Ihrem Postfach finden.

Der entscheidende Vorteil an dieser frühen Abweisung der Nachricht an der äußersten Grenze unseres Mail-Servers ist der, dass dem Absender die Annahme der Nachricht gar nicht erst bestätigt wird. So geht die Verantwortung über deren Zustellung auch nicht an uns über und wir müssen uns später nicht mehr darum kümmern, irgendjemanden (entweder Sie oder den i. d. R. nicht sicher bestimmbaren Absender) über das Problem zu informieren. Das vermeidet außerdem sogenannten Backscatter, also die Spam-Fehlermeldungen an Unbeteiligte, deren Adresse vom Spammer als Absender angegeben wurde. Stattdessen erhält der tatsächliche Absender im Moment seines Zustellversuchs die richtige Fehlermeldung.

Was ist ein Spam-Bericht?

Da der Spamfilter Nachrichten über einer gewissen Punktzahl generell ablehnt, wird der Inhaber des Empfänger-Postfachs nicht über das Eintreffen einer solchen Nachricht informiert. Da es recht umständlich sein kann, regelmäßig den Bericht der abgelehnten Nachrichten im Kunden-Login durchzuschauen, ob evtl. doch eine erwünschte Nachricht dabei gewesen wäre, gibt es die Möglichkeit, sich diesen Bericht in gekürzter Form täglich zusenden zu lassen. Dabei werden nur Nachrichten bis zu einem zweiten, höheren Grenzwert aufgelistet. Liegt der Filterwert z. B. bei 12 Punkten, so könnte man sich alle Nachrichten mit bis zu 24 Punkten als Übersicht senden lassen, um sie auf eventuelle Fehlerkennungen zu prüfen. In dieser Liste sind nur noch die Kopfzeilen der abgelehnten Nachricht (Datum, Zeit, Absender, Betreff) enthalten. Der Nachrichtentext ist dann nicht mehr verfügbar. Man kann dann ggf. den Grenzwert für sein Postfach erhöhen und den Absender der Nachricht (der über die Ablehnung bereits informiert wurde) um einen erneuten Versuch bitten.

Damit sich die Anzahl dieser Berichte in Grenzen hält, wird er einmal pro Tag über den vorherigen Tag erstellt. Durch das Angeben eines weiteren Grenzwertes lassen sich Nachrichten mit sehr hoher Spam-Wahrscheinlichkeit ausfiltern. Außerdem werden die Berichte aller Weiterleitungsadressen, die auf das selbe Postfach verweisen, zusammengefasst. Bleiben dann keine Einträge mehr für diesen Tag übrig, wird kein Spambericht versendet.

Hinweis: Aktuell besteht noch die Einschränkung, dass keine Berichte für Weiterleitungsadressen an mehrere Adressen oder an nicht-lokale Adressen (z. B. bei anderen Providern) versendet werden, ungeachtet der Einstellung im Kunden-Login.

Sicherheit

Was ist Verschlüsselung?

Unter der Verschlüsselung von Daten versteht man eine Chiffrierung von Klartext mithilfe eines gemeinsamen Kennworts oder besonderer Schlüssel. Der daraus resultierende verschlüsselte Text kann nur bei Kenntnis des passenden Schlüssels gelesen werden und ist andernfalls völlig nutzlos. Anwendung findet diese Verschlüsselung u. a. in SSL-Verbindungen von Webseiten oder anderen Diensten (Internet-Banking, E-Mail-Server) und beim Versenden von E-Mails. Gerade bei E-Mails ist eine Verschlüsselung interessant, da diese nur so wirksam vor Einsichtnahme durch Unbefugte geschützt werden kann. Andernfalls gleicht eine E-Mail sehr einer Postkarte, die man schnell problemlos und unbemerkt lesen kann. Verbreitete Software zur E-Mail-Verschlüsselung finden Sie auf unserer Tools-Seite.

Was ist SSL und TLS?

Transport Layer Security (TLS; früher auch Secure Sockets Layer, SSL, genannt) bedeutet eine verschlüsselte Datenübertragung, z. B. zu Web- oder Mail-Servern. Dadurch kann einerseits ein Mitlesen der Daten verhindert und andererseits die Identität des entfernten Systems bestätigt werden.

Sicherheit und .inc-Dateien

Viele fertige PHP-Skripte verwenden .inc-Dateien, um Kennwörter und Zugangsdaten oder andere sensible Daten zu hinterlegen. Da man diese aber per HTTP aufrufen und herunterladen könnte, sollten Sie im Zweifelsfall den Aufruf dieser Dateien unterbinden. Dazu genügt eine .htaccess-Datei mit folgendem Inhalt:

<FilesMatch "\.inc$">
    Deny from all
</FilesMatch>

Vertrag

Dürfen die beantragten Präsenzen kommerziell genutzt werden?

Ja, eine kommerzielle Nutzung Ihres Webspace ist ausdrücklich erlaubt. Es ist allerdings nicht gestattet, Seiten mit erotischen/pornografischen Inhalten auf unseren Servern abzulegen. Auch dann nicht, wenn Sie beteuern, nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen, oder technische Zugangsbeschränkungen einsetzen. Beachten Sie diesbzgl. bitte unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Abschnitt 6.

Wie kann ich Ihnen eine Lastschrift-Einzugsermächtigung zusenden?

Wenn Sie Ihre Webhosting-Gebühren komfortabel per Lastschrift begleichen möchten, benötigen wir von Ihnen eine Einzugsermächtigung. Sofern Sie uns diese nicht bereits während der Bestellung erteilt haben, können Sie uns einfach eine entsprechende Mitteilung über die Supportfunktion in Ihrem Kunden-Login zusenden. Nennen Sie uns dazu bitte Ihre Bankverbindung (Kontoinhaber, Kontonummer und Bankleitzahl).

Sonstiges

Was ist IPv6?

Das Internet Protocol Version 6 (IPv6) ist das grundlegende Übertragungsprotokoll zur Datenübertragung im Internet. Version 6 (verabschiedet im Jahr 1998) löst zunehmend die Vorgängerversion 4 ab. Die neue Version bietet v. a. einen größeren Adressraum und erlaubt die direkte Anbindung von mehr Rechnern ans Internet. Aktuell werden von uns beide Protokollversionen parallel unterstützt. Um IPv6 nutzen zu können, muss es von allen Geräten entlang der Verbindung unterstützt werden. Dazu zählen unser Webserver und Rechenzentrum (check ;)), Ihr Internetprovider (ISP), Ihr Internet-Modem (z. B. DSL-Router) und das Betriebssystem und der Browser auf Ihrem Rechner. Die größten Defizite liegen noch beim ISP und den Modems. Letztlich wird sich IPv6 aber überall durchsetzen, da das IPv4-Netz bereits an seine Grenzen gestoßen ist und mit dem derzeitigen Wachstum nicht mehr mithalten kann.

Kann ich Logos von dotforward Webhosting auf meiner Homepage verwenden?

Vielen Dank, dass Sie unsere Dienstleistungen auf Ihrer Homepage anerkennen möchten. Sie können dafür eines der folgenden Logos verwenden. Bitte setzen Sie mit dem Bild einen Link auf unsere Homepage http://dotforward.de/.

Logo 80x15px Logo 88x31px Logo 150x49px

Wenn Sie höher aufgelöste Grafiken für Pressezwecke benötigen, wenden Sie sich bitte an den Support.

Dieser Leerraum ist Ausgleichsplatz zum Aufklappen der Antworten und beabsichtigt.